DYSKALKULIE


„Jetzt weiß ich endlich, wie die anderen in der Klasse das immer gemacht haben!“


Aussage einer Schülerin der 4. Klasse, beim Erlernen des
Zehnerübergangs in der integrativen Lerntherapie.


 

In jeder Schule fallen Kinder mit vermehrten Schwierigkeiten
im Mathematikunterricht auf.

Anfänglich sind die Betroffenen häufig noch in der Lage,
durch unterschiedliche Methoden (zählen, auswendig lernen)
dem Unterricht zu folgen.
Mit wachsendem Schwierigkeitsgrad und
Menge des Unterrichtsstoffs
kommen sie an ihre Grenzen.

Der Schüler kann dem Unterricht nicht mehr folgen.

Verschiedene Bedingungen erschweren dem Kind
Vorstellungen von
Zahlen,
Mengen,
Rechenoperationen,
der „mathematische Fremdsprache“
dem Stellenwertsystem ...
zu entwickeln.

Es kann nur schwer die Aufgaben
der Zahlzerlegungen ( 2 + 4 = 6)
abrufen
und
Analogien (7+2= 9; 17 + 2 = 19)
entdecken.
Sachaufgaben zu lösen,
Maße umzurechnen
oder mit der Uhr
zu rechnen ist
kaum möglich.

Obwohl der Taschenrechner in unserer Gesellschaft seinen
festen Platz hat,
begegnen uns im Alltag
immer wieder Situationen,
in denen wir
rechnen müssen:

  • beim Einkaufen
  • im Restaurant
  • beim Teppich kaufen
  • am Bahnhof
  • beim Errechnen des eigenen Stundenlohnes
  • ...

Durch eine Dyskalkulietherapie soll der Schüler in die Lage versetzt
werden,
Vorstellungen der unterschiedlichen Zahlenräume zu entwickeln
und
sich dort bewegen zu können.
Alltagssituationen soll er selbstbewusster begegnen.